Sommersemester 2020 wird nicht auf Freischuss angerechnet

Die Landesfachschaft Jura NRW freut sich über die Bekanntgabe aus dem Landesjustizministerium, dass das Sommersemester 2020 bei zukünftigen Meldungen zur Pflichtfachprüfung nicht auf den Freiversuch angerechnet wird.

Damit kommt das Ministerium einer Forderung zahlreicher Studierender nach, die mit Blick auf die Corona-Krise ihren Studienerfolg als gefährdet angesehen haben.  Daher hat sich auch die Landesfachschaft Jura NRW an das Landesjustizministerium gewandt und entsprechend die Nichtanrechnung des laufenden Semesters gefordert.

Da die Regelung nur für zukünftige Meldungen gilt, betrifft sie nicht mehr diejenigen, die sich bereits zur Pflichtfachprüfung gemeldet haben und diese in den nächsten Monaten (Mai, Juni, August) absolvieren werden.

Erster digitaler Austausch der Fachschaften aus NRW

Die aktuelle Corona-Pandemie macht eine Tagung in physischer Form unmöglich, so dass auch die Landesfachschaft umdenken musste und eine Tagung am 23. April 2020 erstmals digital als Videokonferenz abgehalten hat.

Gemeinsam mit den Fachschaften aus Nordrhein-Westfalen haben wir uns über aktuelle Themen rund um das Jura-Studium ausgetauscht. Im Vordergrund standen natürlich die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf das Staatsexamen, die Lehre und die Einführung der Erstsemester. Wir konnten in angeregten Diskussionsrunden einen Austausch der Fachschaften erzielen, der es vor allem erlaubt, neue Ideen an den eigenen Fakultäten einzubringen.

Außerdem haben wir beschlossen, dass sich die Landesfachschaft für eine Nichtberücksichtigung des Sommersemesters 2020 für den Freischuss einsetzt. Zusätzlich wendet sich der Vorstand erneut mit Anliegen rund um Praktika und Auslandssemester an die Justizprüfungsämter.

Wir freuen uns auf eine erneute digitale Tagung in ein paar Wochen.

Landesfachschaftentagung in Bochum und Neujahrsfeier

Zur ersten Landesfachschaftentagung des neuen Jahres trafen wir uns am 11.01.2020 an der Ruhruniversität Bochum. Im neuen Gebäude der juristischen Fakultät sprachen wir über aktuelle Themen. Hierbei ging es vor allem um interne Dinge. Unter anderem wurde die finale Version des Logos vorgestellt und wir besprachen uns bezüglich des im März anstehenden Zukunftskongresses der Bundesfachschaft (BRF e.V.).

Angelehnt an einige durch die Bochumer Fachschaft angesprochene Aspekte tauschten wir uns zudem darüber aus, wie das Verfahren zur Vergabe von Freisemestern an den verschiedenen Fakultäten läuft.

Nach einem kurzen Austausch über mögliche zukünftige Projekte der Landesfachschaft gingen wir weiter in die Cafeteria, wo wir gemeinsam bei einer kleinen Feier aufs neue Jahr anstießen. 

Podiumsdiskussion „Digitale Examensklausuren“ in Köln

Am 14. November 2019 stand die Thematik der digitalen Examensklausuren zur Debatte. In diesem Rahmen diskutierten Ralf Burgdorf, Präsident des Landesjustizprüfungsamtes NRW, Dr. Corinna Dylla-Krebs, Geschäftsführerin des Landesjustizprüfungsamtes NRW sowie Prof. Dr. Thomas Lobinger der Universität Heidelberg, Jasmin Kirbach, Vorstand der Landesfachschaft NRW und Christoph Geib, Vorsitzender der Landesfachschaft Bayern miteinander.

Zunächst referierte Herr Burgdorf über die Testdurchläufe in Halle, welche auf sehr positive Resonanz stießen und erläuterte unter anderem die technischen Abläufe und Vorteile, wie das strukturiertere Arbeiten an einem PC sowie die ausbleibenden Schreibkrämpfe.

Frau Dr. Dylla-Krebs berichtete sodann über die Vorgehensweise in NRW und betonte die Notwendigkeit der Modernisierung des Studiengangs der Rechtswissenschaften, angefangen bei der Einführung von digitalen Klausuren. Frau Kirbach erläuterte, dass man die Benutzung von Laptops ohnehin im Grundstudium durch das Anfertigen von Hausarbeiten etc. erlerne werde und die Chancengleichheit durch das fehlende Vergleichen von Handschriften und ggf. Geschlechterzuordnungen somit gefördert werde.

Professor Dr. Lobinger steht dem kritisch entgegen und weist auf ein Gleichbehandlungsproblem hin, da das Tippen auf Tastaturen nicht schon in Schulen unterrichtet werde und nicht alle Zugriff auf einen Computer hätten. Gleichzeitig gehe die Handschrift als knappe Ressource verloren gehen und das Konzentrationsvermögen nehme ab. Ferner sei eine solche Umrüstung der Universitäten finanziell nur schwer tragbar. Herr Geib fügt dem hinzu, dass das wegfallende Problem der Schreibkrämpfe mit Haltungsproblemen ersetzt würde. 

Die Idee der digitalen Examensklausuren stieß in dieser Podiumsdiskussion überwiegend auf Zustimmung, jedoch ist abzuwarten, wie sich diese Thematik weiterentwickelt und welche Auswirkungen eine solche Umsetzung auf den Studiengang haben würde.

Landesfachschaftentagung in Düsseldorf mit anschließendem Fußballturnier

Am 09.11.2019 fand eine weitere Landesfachschaftentagung in Düsseldorf statt. Unter anderem wurden der neue Vorstand mit Jasmin Kirbach (Köln), Luca Zerhusen (Münster) und Dominik Pfeiffer (Düsseldorf) gewählt, ein neues Logo eingeführt und der integrierte Bachelor thematisiert. Weiterhin sind momentan viele Veranstaltungen, wie die Klausurtagung 2020, in Planung.

Im Anschluss wurde erstmalig ein Fußballturnier mit allen nordrhein-westfälischen juristischen Fachschaften ausgetragen. Bei diesem ging die Fachschaft Düsseldorf als Gewinner heraus und erhielt den Wanderpokal. 

Die nächste Landesfachschaftentagung findet am 11. Januar 2020 in Bochum mit einer anschließenden Neujahrsfeier statt.

Digitale Examensklausuren – Podiumsdiskussion am 14.11.2019 in Köln

Hinweis auf die Podiumsdiskussion zum Thema "Digitale Examensklausuren" mit dem Untertitel "Laptop statt Klausurenblock?" am 14. November 2019 um 18 Uhr in der Universität zu Köln, Hauptgebäude, Hörsaal II.

Am 14. November findet um 18 Uhr die Podiumsdiskussion zum Thema „Digitale Examensklausuren – Laptop statt Klausurenblock?“ statt.

Zunächst werden Einführungsvorträge durch den Präsidenten des Landesjustizprüfungsamtes Sachsen-Anhalt, Ralf Burgdorf und die Geschäftsführerin des Landesjustizprüfungsamtes Nordrhein-Westfalen, Dr. Corinna Dylla-Krebs gehalten. Bei der anschließenden Diskussion treffen die beiden Referent*innen auf Christoph Geib, den Vorsitzenden der Rechtswissenschaftlichen Landesfachschaft Bayern, Jasmin Kirbach aus dem Vorstand der Landesfachschaft Jura Nordrhein-Westfalen und Prof. Dr. Thomas Lobinger von der Universität Heidelberg. Die Moderation erfolgt durch Marc Castendiek, dem Vorsitzenden des Bundesverbands rechtswissenschaftlicher Fachschaften e.V.

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Landesfachschaftentagung in Münster

Am 13. September trafen sich Vertreter*innen der nordrhein-westfälischen Fachschaften in Münster zur Landesfachschaftentagung. Zu den Themen gehörten unter anderem die Vorbereitung einer Podiumsdiskussion, die am 14. November 2019 in Köln stattfindet sowie Stereotype in juristischen Sachverhalten.

Die nächste Landesfachschaftentagung findet am 9. November in Düsseldorf statt.

Landesfachschaftentagung in Bielefeld – 28. Juni 2019

Am 28. Juni 2020 trafen wir uns zur Landesfachschaftentagung an der Universität Bielefeld. Wir tauschten uns über aktuelle Themen aus, Schwerpunkte waren hierbei die verschiedenen Veranstaltungen der einzelnen Fachschaften. Darüber hinaus sprachen wir über die JAG-Reform, zu der die Münsteraner Fachschaft eine Stellungnahme verfasste. 

Da sich einige Fachschaftsräte und -vertretungen neu konstituiert haben, durften wir viele neue Gesichter begrüßen. Wir freuen uns, diese auch bei unseren zukünftigen Veranstaltungen begrüßen zu dürfen, die wir in Bielefeld ebenfalls besprochen haben. Hierzu gehört neben der Jahreshauptversammlung, einem Fußballturnier und unserer Weihnachtsfeier auch die nächste LaFaTa am 13.09.2019 in Münster.

An dieser Stelle möchten wir zudem auf die Podiumsdiskussion am 4.11.2019 in Köln hinweisen, bei der wir über das Themen „E-Examen“ sprechen werden.

Nach dem offiziellen Teil lud uns die Fachschaft Jura Bielefeld auf einen nahegelegenen Grillplatz ein, wo wir bei sommerlichen Temperaturen den Abend gemeinsam verbracht haben.

Klausurtagung der Landesfachschaft

Der Einladung der Landesfachschaft zu einer erstmaligen Klausurtagung im Waldheim Dürscheid bei Bergisch-Gladbach vom 26-28. April folgten 19 Studierende der Mitgliedsfachschaften. Flankiert von einem ausgewogenen Rahmenprogramm stand in den drei vom Vorstand organisierten Workshops vor allem die zukünftige Arbeit der Landesfachschaft im Mittelpunkt: Gemeinsam wurden Antworten auf die Fragen entwickelt, wie etwa der Verein struktiert werden soll oder welche Veranstaltungen die Landesfachschaft in Zukunft organisiert.

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